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Die ältesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung reichen auf Mön bis in`s Pre-Borela zurück (10.000 Jahre). In dieser Zeit konnte man noch trockenen Fußes den europäischen Kontinent erreichen da sich die Reste der letzten Eiszeit erst langsam zurückzogen. Die Landschaft der damaligen Zeit wurde geprägt durch eine weite, offene Landschaft mit karger Tundra und spärlichem Bewuchs durch Moose und wenige Gräser. Die langsame Erwärmung brachte etwas mehr Vegetation und in dieser noch arktischen Umwelt fühlten sich Rentiere, Bisons, Wildpferde und Elche sehr wohl. Den Tieren folgten die ersten Menschen und als Jäger der Umwelt gut angepaßt benutzten sie großes und grob bearbeitetes Steinwerkzeug. Einige Artefakte und Knochen aus dieser Zeit wurden daher auch auf Mön gefunden. Der Name dieser Kultur, “Klosterlund”, kommt von einem Fundort in der Nähe von Viborg.

 

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Die Zeit des Pre-Boreal wurde ca. um 7000 v.Chr. durch die Zeit des Boreal abgelöst, dessen Bevölkerung “Maglemose Kultur” genannt wird. Die Menschen folgten dann nicht mehr nur den Wildtieren sondern ernährten sich hauptsächlich durch Fischfang und das Sammeln von Nüssen, Früchten und Beeren. Typisch für diese Zeit sind kleine Feuersteinklingen, sog. Mikrolithe, und feine, gut bearbeitete Speerspitzen aus Knochen. In der Nähe von reichen Fischgründen findel man so die meisten Reste dieser alten, menschlichen Kultur die auch das erste Mal von Hunden begleitet wurden.. Langsam wurde es immer wärmer und die offene Landschaft machte kleineren Wäldern und dichterer Vegetation Platz. Wölfe, Bären, Wildschweine und Rotwild verdrängten die arktischen Tierarten und die Lebensbedingungen der Menschen änderten sich. Man wurde seßhaft und die ersten Ansiedlungen wurden gegründet. Weitere Kulturen wanderten in kleinen Gruppen nach Dänemark eine und brachten neue Erkenntnisse auf die Inseln wie Landwirtschaft, das Zähmen von Tieren etc. Auch die Werkzeuge waren wesentlich besser gearbeitet und reichten bis zu polierten Steinäxten von bester Qualität.

 

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Im frühen Neolithikum, so um 4000 v.Chr., begann dann der Bau der gewaltigen Dolmen überall in Dänemark. Ob Rundgrab oder Langgrab, hunderte von ihnen waren über die ganze Insel vertreut errichtet worden aber nur wenige haben die lange Zeit bis heute unbeschadet überstanden. Um so interessanter und spannender ist daher der Besuch dieser gut erhaltenen Hünengräbern die zu den schönsten und am meisten besuchtesten Megalithgräbern von ganz Dänemark zählen. Und wer kann sich schon der Faszination eines dunklen Grabganges und einer gewaltiegn Grabkammmer im Schein der Taschenlampe oder der flackernden Kerze entziehen ?
Wir stellen Ihnen daher als Beispiel fünf der schönsten und am besten erhaltensten Hünengräber von Mön mit einigen Bildern vor da der Besuch von König Asgers Grab und Klekkende Hoj fast schon ein Muß für jeden Besucher von Mön darstellt.

 

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